Verdoppeln Sie Ihre Chancen auf eine Schwangerschaft mit der Tandem-IVF
Klassischerweise beruht die IVF auf einem einzigen Zyklus. Doch was wäre, wenn doppelte Möglichkeiten Ihren Traum von einer Familie erfüllen könnten? Die Tandem-IVF verfolgt einen innovativen Ansatz und verbindet zwei aufeinanderfolgende Stimulationszyklen in einem einzigen Behandlungsplan.
Indem das Potenzial mehrerer Eizellentnahmen genutzt wird, maximiert diese Strategie die Zahl der Eizellen und die Embryonenqualität und erhöht Ihre Erfolgschancen deutlich. Wenn frühere IVF-Versuche für Sie mit Schwierigkeiten verbunden waren oder Sie eine geringe Eizellreserve befürchten, bietet die Tandem-IVF eine wirkungsvolle Alternative.
Als einzigartiger Ansatz, der zwei IVF-Zyklen kombiniert, kann die Tandem-IVF die Chancen auf eine Schwangerschaft deutlich erhöhen, mit Erfolgsraten, die 70% erreichen.
Die Tandem-IVF ist eine innovative Kinderwunschbehandlung, die die konventionelle IVF mit der Ergänzung durch gespendete Eizellen oder Spendersamen verbindet. Mit anderen Worten: Es handelt sich um eine Behandlung mit zwei Zyklen, bei der Ihre eigenen Eizellen zusammen mit gespendeten Eizellen (als Reserve) verwendet werden, um die Erfolgschancen der IVF zu erhöhen und den Bedarf an weiteren IVF-Zyklen sowie die damit verbundenen Behandlungskosten zu senken.
Die Tandem-IVF kann Patientinnen mit erfolglosen IVF-Zyklen in der Vorgeschichte helfen, indem sie:
Der Ablauf der Tandem-IVF entspricht dem der IVF, mit dem wesentlichen Unterschied, dass sowohl die Eizellen der Frau als auch, falls erforderlich, gespendete Eizellen gleichzeitig gewonnen und befruchtet werden. Diese Eizellen werden am selben Tag befruchtet und ihre weitere Entwicklung wird sorgfältig überwacht. Dieser vielschichtige Ansatz ermöglicht es, den gesündesten Embryo für den Transfer zu bestimmen, und maximiert so die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Schwangerschaft.
Die wichtigsten Schritte im Ablauf der Tandem-IVF sind:
Je nach Qualität Ihrer Embryonen gibt es 3 mögliche Szenarien. In Abstimmung mit den Empfehlungen Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes können Sie dann übertragen lassen:
Je nach Alter der Patientin können in einem Zyklus bis zu drei Embryonen übertragen werden.
1. Nach der Entnahme werden beide Gruppen von Eizellen mittels ICSI mit dem Samen Ihres Partners (oder eines Spenders) befruchtet. Bei Bedarf können in einem einzigen Behandlungszyklus sowohl Spermien des männlichen Patienten als auch Spermien aus einer Samenbank verwendet werden, die den Anforderungen der Patientin entsprechen.
2. Nach dem Embryotransfer können die nicht verwendeten Embryonen vitrifiziert und für eine spätere Verwendung eingelagert werden.
Tandem-IVF wird empfohlen für:
Traditionell beruht die IVF auf einem einzigen Zyklus mit Eizellentnahme und Befruchtung. Für viele ist das wirksam, doch bei niedriger Eizellreserve, wiederholt erfolglosen IVF-Versuchen oder Bedenken hinsichtlich der Eizellqualität kann dieses Vorgehen an Grenzen stoßen. Die Tandem-IVF bietet hier eine innovative Lösung mit zwei aufeinanderfolgenden Stimulationszyklen, wodurch die Zahl der gewonnenen Eizellen im Vergleich zu einem einzelnen Zyklus deutlich steigt. Das führt wiederum zu mehr Embryonen und möglicherweise zu höheren Erfolgsraten.
Die Erfolgsraten der Tandem-IVF hängen vom Alter der Frau, der Qualität der Embryonen und der zugrunde liegenden Ursache der Unfruchtbarkeit ab. Studien haben jedoch gezeigt, dass die Tandem-IVF die Chancen auf eine Schwangerschaft im Vergleich zu einzelnen IVF-Zyklen deutlich verbessern kann. Da die Erfolgsraten individuell unterschiedlich ausfallen, erhalten Sie eine verlässliche Einschätzung am besten im Gespräch mit einer Fachärztin oder einem Facharzt für Reproduktionsmedizin.
Ein Tandem-IVF-Zyklus dauert in der Regel etwa 3-4 Wochen. Darin enthalten ist die Zeit für die ovarielle Stimulation, die Eizellentnahme, den Embryotransfer und die Einnistung.
Die Risiken und Nebenwirkungen entsprechen denen der herkömmlichen IVF, darunter das ovarielle Überstimulationssyndrom (OHSS), Mehrlingsschwangerschaften (da pro Zyklus zwei Embryonen übertragen werden können) und ein geringes Infektionsrisiko durch den Eingriff.
Medikamente lösen in beiden IVF-Zyklen den Eisprung aus und stellen so eine ausreichende Zahl an Eizellen sicher. Häufig verwendet werden Clomifencitrat, Letrozol und injizierbare Gonadotropine. Welche Fruchtbarkeitsmedikamente konkret verordnet werden, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab; Ihre Ärztin oder Ihr Arzt berät Sie und verschreibt Ihnen die passenden Medikamente.